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11.08.2017 10:00 Alter: 74 days
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Künstlersozialabgabe sinkt zum 1.1.2018


Unternehmen, die künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch nehmen und verwerten, müssen unter bestimmten Voraussetzungen die Künstlersozialabgabe bezahlen. Zum 1.1.2018 sinkt der Abgabesatz auf 4,2 Prozent.

Im Jahr 2017 liegt der Abgabensatz für die Künstlersozialversicherung bei 4,8 Prozent. Zum 1.1.2018 sinkt der Abgabensatz deutlich. Ab diesem Zeitpunkt beträgt er 4,2 Prozent. Das wurde durch die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2018 im Bundesgesetzblatt verkündet.

Künstlersozialabgabe 2018: verstärkte Prüf- und Beratungstätigkeit der DRV

Der Künstlersozialabgabesatz geht bereits im zweiten Jahr hintereinander zurück und liegt im Jahr 2018 um einen Prozentpunkt niedriger als 2016 (5,2 Prozent). Vor allem die verstärkte Prüf- und Beratungstätigkeit der Deutschen Rentenversicherung und der Künstlersozialkasse im Zuge des Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes hat dazu geführt, dass in den Jahren 2015 und 2016 rund 50.000 abgabepflichtige Unternehmen neu erfasst wurden.

Künstlersozialabgabe 2018: Zahl der abgabepflichtigen Unternehmen gestiegen 

Darüber hinaus haben sich im selben Zeitraum ca. 17.000 abgabepflichtige Unternehmen bei der Künstlersozialkasse gemeldet. Weil mehr Unternehmen ihrer Abgabepflicht nachkommen, werden alle abgabepflichtigen Unternehmen und Verwerter spürbar entlastet. Das ist gerecht und stärkt die Finanzierungsbasis der Künstlersozialversicherung.

Künstlersozialabgabe 2018: Bemessungsgrundlage

Über die Künstlersozialversicherung werden derzeit rund 185.000 selbstständige Künstler und Publizisten als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. Die selbstständigen Künstler und Publizisten tragen, wie abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss (20 Prozent) und durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen (30 Prozent) finanziert, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten. Die Künstlersozialabgabe wird als Umlage erhoben. Der Abgabesatz wird jährlich für das jeweils folgende Kalenderjahr festgelegt. Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte.

Quelle: haufe.de


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