Aktuelle Fragen zur Besteuerung der Land- und Forstwirte

180170 Seminare

Beginn: 17.04.2018, 09:00 Uhr

Ende: 17.04.2018, 13:00 UhrTermin speichern

Ort: H+ Hotel Erfurt, Auf der Großen Mühle 4, 99098 Erfurt-Linderbach Zu den Details scrollen

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Aktuelle Fragen zur Besteuerung der Land- und Forstwirte

Hans-Josef Hartmann, Rechtsanwalt, Geschäftsführer des HLBS

Das Seminar richtet sich an Steuerberater, die mit der Betreuung von Mandaten im Bereich der Land- und Forstwirtschaft befasst sind. Erörtert
werden die in diesem Wirtschaftsbereich im Verlauf des Jahres eingetretenen Rechtsänderungen, die sich aus der Steuergesetzgebung, aus der Rechtsprechung und aus Verwaltungsanweisungen der Finanzverwaltung auf allen für die Praxis der Beratung wichtigen Gebieten des Steuerrechts ergeben.

Besonderheiten weist die Regelung der für die landwirtschaftliche Einkunftserzielung eingeführte Tarifglättung gem. § 32c EStG auf, die für eine befristete Zeitperiode einen für die Betriebe entlastenden Ausgleich bei der Einkommensteuer bewirken soll. Die Auswirkungen auf die Besteuerung müssen noch bis 2022 für die Veranlagungen 2016, 2019 und 2022, jeweils nach Ablauf einer dreijährigen Betrachtungsperiode, beachtet werden. Eine Vielzahl von kleineren gesetzlichen Änderungen entfalten ihre Wirkungen auch auf den Bereich der Land- und Forstwirtschaft und werden eingehend besprochen.

  • Steuergesetzgebung mit Auswirkungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
  • Befristete Tarifglättungsregelung für land- und forstwirtschaftliche Einkünfte nach § 32c EStG
  • Betriebsaufgabe nach § 16 Abs. 3b EStG
  • Betriebsaufgabe eines Landwirtschaftsbetriebs durch schenkweise Übertragung der Flächen auf mehrere Erwerber
  • Übertragung eines Betriebs unter Nießbrauchsvorbehalt
  • Buchwertverknüpfte Realteilung nach § 16 Abs. 3 S. 2 EStG bei Ausscheiden aus einer Mitunternehmerschaft gegen Abfindung mit Einzelwirtschaftsgütern und bei Auflösung einer Mitunternehmerschaft
  • Keine Aufdeckung von stillen Reserven beim freiwilligen Landtausch
  • Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens (RAP) bei einem buchführenden Landwirt für eine Ausgleichszahlung wegen des zeitlich nicht befristeten Verzichts auf eine Betriebserweiterung
  • Einkünfteerzielung aus Forstwirtschaft auch bei der Nichtbewirtschaftung eines Privatwaldes
  • Bestimmung des Werts der Nutzungsentnahme von Wärme für private Zwecke aus einkommensteuerrechtlicher und umsatzsteuerrechtlicher Sicht
  • Bewertungsrechtliche Zuordnung von leerstehenden und nicht mehr für landwirtschaftliche Zwecke genutzten Wirtschaftsgebäuden

Hinweis: Bitte bringen Sie das EStG, UStG, ErbStG und BewG mit.

Methodik
Vortrag

Schwerpunkte
Einkommensteuer
Umsatzsteuer
Bewertungsrecht

Teilnehmerkreis
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
Fachanwälte für Steuerrecht
Steuerfachwirte
Steuerfachangestellte