Basic - Steuern und Rechnungswesen

Die Einkommensteuererklärung 2017 in Gera

180052 Basic - Steuern und Rechnungswesen

Beginn: 14.02.2018, 09:00 Uhr

Ende: 14.02.2018, 13:00 UhrTermin speichern

Ort: pentahotel Gera, Gutenbergstraße 2a, 07548 Gera Zu den Details scrollen

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Die Einkommensteuererklärung 2017 in Gera

Dipl.-Finw. Thomas Arndt, Steuerberater

Zumutbare Belastung! Ein Stichwort, wenn es um die Bearbeitung der Einkommensteuererklärung 2017 geht. Es gelingt der Rechtsprechung und der Verwaltung in den Jahren, in denen nur geringe gesetzliche Änderungen Einzug in das EStG finden, für feinsinnigste Änderungen des täglichen Ablaufs der Bearbeitung zu sorgen. Die zumutbare Belastung des Bearbeiters bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung ist nun mit Sicherheit erreicht.

Die für 2017 umgesetzte Belegvorhaltepflicht führt jetzt auch bei Kapitalerträgen (außer bei Verlusten und Steueranrechnungen aus anderen Einkunftsarten) und Zuwendungen zur beleglosen Übermittlung der Daten.

Gleichzeitig beginnt die vollständige elektronische Überprüfung der Erklärungen (§ 88 Abs. 5 i.V.m. § 155 Abs. 4 AO). Mit dem zusätzlich eingeführten „qualifizierten Freitextfeld“ auf Seite 4 des Mantelbogens sind nunmehr auch im elektronischen Verfahren Anmerkungen, Abweichungen von der Verwaltungsmeinung oder sonstige Mitteilungen möglich.

Folgende Themen werden neben den aktuellen Änderungen den Schwerpunkt des Vortrags bilden:

  • Stufenweise Berechnung der zumutbaren Belastung
  • Scheidungskosten sind keine außergewöhnlichen Belastungen.
  • Kirchensteuererstattungsüberhang und dessen mögliche Besteuerung
  • „Chancenpaket“ und die Abschreibung der Vertragsarztzulassung
  • Für § 33a Abs. 1 EStG ist keine Erwerbsobliegenheit (im Inland) erforderlich.
  • An Arbeitnehmer überlassene Elektrofahrräder
  • Erhaltungsaufwand in der „Drei-Jahres-Zone“ des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG weiter begrenzt
  • Abschreibung von Einbauküchen auf 10 Jahre verlängert (kein Erhaltungsaufwand)
  • Pauschalsteuer des § 37b EStG kann zu nichtabzugsfähigen Betriebsausgaben führen.
  • Neues zum häuslichen Arbeitszimmer
  • Anlage U und die fehlgeschlagene Vereinbarung der Ehegatten
  • Abgrenzung der Einkunftsarten am Beispiel der Blindenführhundausbildung
  • Verlustausgleich im Rahmen der Kapitaleinkünfte


Hinweis

Das Buch zum Seminar „Die Einkommensteuererklärung 2017 kompakt“ erscheint im HDS Verlag und wird jedem Teilnehmer als Seminarunterlage zur Verfügung gestellt.



Download Leseprobe

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Checkliste Erstellung der Einkommensteuererklärung 2017

1. Der Hauptvordruck 2017
1.1 Wer muss bis wann die Steuererklärungen abgeben
1.2 Wahl der Veranlagungsart (Zeile 24 und bei Einzelveranlagung Zeilen 76–79, 97)
1.3 Sonderausgaben ohne Versicherungsbeiträge (Zeilen 36–56)
1.4 Spenden und Mitgliedsbeiträge (Zeilen 45–56)
1.5 Außergewöhnliche Belastungen (Zeilen 61–70)
1.6 Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen (Zeilen 71–75)
1.7 Verlustabzüge nach § 10d EStG und Spendenvorträge nach § 10b EStG (Zeilen 94 + 95)
1.8 Einkommensersatzleistungen und Progressionsvorbehalt (Zeile 96)
1.9 Bei Einzelveranlagungen von Ehegatten (Zeile 97)
1.10 Qualifiziertes Freitextfeld in Zeile 98
1.11 Geschäftsbeziehungen zu Finanzinstituten im Ausland (Zeile 108)

2. Anlage WA – U – Unterhalt
2.1 Anlage WA
2.2 Anlage U
2.3 Anlage Unterhalt

3. Anlage Vorsorgeaufwand
3.1 Beiträge zum „Faltentopf“, Altersvorsorgebeiträge ohne „Riester“ aber mit „Rürup“ (Zeilen 4–9)
3.2 Basis-Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
3.3 Übrige Versicherungsbeiträge
3.4 Günstigerprüfung nach § 10 Abs. 4a EStG
3a. Anlage AV

4. Anlage Kind
4.1 Allgemeines
4.2 Sorgfalt beim Eintragen der persönlichen Daten des Kindes (Zeilen 1–9)
4.3 Volljährige Kinder – Berücksichtigungsgründe (Zeilen 16–25)
4.4 Angaben zur Erwerbstätigkeit eines volljährigen Kindes (Zeilen 21–25)
4.5 Kranken- und Pflegeversicherung (Zeilen 31–37)
4.6 Übertragung der Freibeträge für Kinder (Zeilen 38–43)
4.7 Entlastungsbetrag für Alleinerziehende ist verfassungsgemäß (Zeilen 44–49)
4.8 Ausbildungsfreibetrag für volljährige, auswärtig untergebrachte Kinder (Zeilen 50–53)
4.9 Schulgeld (Zeilen 61–63)
4.10 Übertragung des Behinderten- oder Hinterbliebenen-Pauschbetrags (Zeilen 64–66)
4.11 Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben im § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG geregelt (Zeilen 67–73)

5. Anlage G
5.1 Betriebsaufspaltung
5.2 Nachträgliche Steuerstundung bei aufgedeckten stillen Reserven durch § 6b Abs. 2a EStG
5.3 Kfz ist notwendiges Betriebsvermögen, wenn … BFH vom 13.05.2014, III B 152/13
5.4 Private Nutzung betrieblicher Elektrofahrzeuge
5.5 Kostendeckel und Fahrtenbuch
5.6 Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb mit dem betrieblichen oderdem privaten Kfz
5.7 Zweifelsfragen zum Investitionsabzugsbetrag – BMF vom 20.11.2013, BStBl I 2013, 1493 und vom 15.08.2014, BStBl I 2014, 1174 und vom 15.01.2016, BStBl I 2016, 83
5.8 Das bloße Aufgreifen einer Gestaltungsidee rechtfertigt nicht die Annahme eines Steuerstundungsmodells; BFH vom 17.01.2017, VIII R 7/13
5.9 Eintragungen zur Berechnung der Steuerermäßigung nach § 35 EStG (Zeilen 16–21) BMF vom 03.11.2016, BStBl I 2016, 1187
5.10 Veräußerungsgewinne und Teileinkünfteverfahren (Zeilen 31–41)
5.11 Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (Zeilen 42–43)
5.12 Arbeitsverträge zwischen Angehörigen mit Arbeitszeitnachweis
5.13 Besteuerung der Sanierungsgewinne weiterhin problematisch
5a. Anlage § 34a und Anlage Zinsschranke
5a.1 Begünstigung der nicht entnommenen Gewinne und die Folgen
5a.2 Eintragungen zur Berechnung des begünstigten Gewinns nach § 34a EStG (Zeilen 6–13)
5a.3 Begrenzung des Betriebsausgabenabzugs für Zinsaufwendungen
5b. Anlage S
5b.1 Abgrenzung und Zuordnung
5b.2 Der Gewinn (Zeilen 4–16)
5b.3 Veräußerungsgewinne (Zeilen 31–42)
5b.4 Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit (Zeilen 44 + 45 + EÜR Zeile 23)

6. Anlage EÜR
6.1 Pflicht zur elektronischen Datenübermittlung der Werte der EÜR 2017
6.2 Betriebseinnahmen (Zeilen 11–22)
6.3 Steuerliche Beurteilung gemischter Aufwendungen
6.4 Betriebsausgaben (Zeilen 23–64)
6.5 Ermittlung des Gewinns (Zeilen 71–84)
6.6 Ergänzende Angaben (Zeilen 86–89)

7. Anlage N
7.1 Stimmen die Eintragungen in der Lohnbescheinigung? (Zeilen 4–10)
7.2 Versorgungsbezüge (Zeilen 11–16)
7.3 Entschädigungen/Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre, BMF-Schreiben vom 01.11.2013, IV C 4 – S 2290/13/10002 DOK 2013/0929313 (Zeilen 16–20)
7.4 Steuerfreier Arbeitslohn für Tätigkeiten im Ausland (Zeilen 21–25)
7.5 Lohnersatzleistungen und Progressionsvorbehalt (Zeilen 28 + 29)
7.6 Entfernungspauschale (Zeilen 31–39)
7.7 Beiträge zu Berufsverbänden und Arbeitsmittel (Zeilen 40–42)
7.8 Arbeitszimmer (Zeile 43)
7.9 Fortbildungskosten (Zeile 44)
7.10 Weitere Werbungskosten (Zeilen 46–48)
7.11 Reisekosten bei beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten (Zeilen 49–57)
7.12 Doppelte Haushaltsführung (Zeilen 61–87) Berufliche Veranlassung
7a. Anlage N-AUS
7a.1 Nachweis- und Mitwirkungspflichten
7a.2 Allgemeine Angaben
7a.3 Aufenthaltstage
7a.4 Angaben zum Arbeitslohn

8. Anlage KAP
8.1 Antrag auf Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG (Zeile 4)
8.2 Antrag auf Überprüfung des Steuereinbehalts – keine tarifliche Besteuerung – nach § 32d Abs. 4 EStG (Zeile 5 und 7–11)
8.3 Antrag auf erstmalige Besteuerung der Kapitalerträge mit Kirchensteuern nach § 51a Abs. 2d EStG (Zeile 6)
8.4 Nachweise und Besonderheiten für Kapitalerträge, die in den Zeilen 7–11 einzutragen sind (Zeilen 7–11)
8.5 Nicht ausgeglichene Verluste (Zeilen 10 + 11)
8.6 Sparer-Pauschbetrag (Zeilen 12–13)
8.7 Welche Kapitalerträge wurden bisher nicht besteuert und unterliegen der Abgeltungsbesteuerung? (Zeilen 14–19)
8.8 Welche Kapitalerträge unterliegen der tariflichen Einkommensteuer? (Zeilen 20–25)
8.9 Welche Kapitalerträge sind solche aus Beteiligungen? (Zeilen 31–46)
8.10 Anzurechnende Steuern

9. Anlage V
9.1 Warum das Einheitswert-Aktenzeichen und die Nutzung als Ferienwohnung oder Vermietung an Angehörige angegeben werden soll (Zeilen 6 + 7)
9.2 Einzelheiten zu den Einnahmen (Zeilen 9–21)
9.3 Anteile an Einkünften und andere Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung(Zeilen 25–29)
9.4 Abschreibungen; linear, degressiv, erhöhte und Sonderabschreibungen (Zeilen 33–35)
9.5 Schuldzinsen und Geldbeschaffungskosten (Zeilen 36–37)
9.6 Erhaltungsaufwendungen (Zeilen 39–45)
9.7 Sonstige Werbungskosten (Zeilen 46–49)

10. Anlage R
10.1 Besteuerung der Alterseinkünfte
10.2 Gesetzliche Leibrenten (§ 22 Nr. 1 S. 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG)
10.3 Andere Leibrenten (§ 22 Nr. 1 S. 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG) (Zeilen 14–20)
10.4 Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen und aus der betrieblichen Altersversorgung (§ 22 Nr. 5 EStG)
10a. Anlage SO
10a.1 Was fällt unter diese Einkunftsart (§ 22 Nr. 1–5 EStG)? (Zeile 4)
10a.2 Unterhaltsleistungen (Zeile 6)
10a.3 Leistungen (Zeilen 8–13)
10b. Anlage FW
10b.1 Steuerbegünstigung für bestimmte Baumaßnahmen
10c. Anlage AUS
10c.1 Ausländische Einkünfte und Steuern (Zeilen 4–13)
10c.2 Pauschalierungen – Hinzurechnungen – Familienstiftungen (Zeilen 15–20)
10c.3 Negative und steuerfreie ausländische Einkünfte mit und ohne DBA (Zeilen 31–49)

Stichwortverzeichnis



Methodik
Vortrag

Schwerpunkt
Einkommensteuer

Teilnehmerkreis
Steuerberater
Steuerfachwirte
Steuerfachangestellte